Jugendsozialarbeit
JSA 2025 "MIndful Me"
Das Projekt „MINDFUL ME – Fokus auf mich“ zielte auf die Förderung der mentalen Gesundheit von Jugendlichen ab. Durch interaktive Workshops, kreative Aktivitäten und gemeinsame Reflexionsrunden wurden Strategien zur Stressbewältigung und Selbstfürsorge vermittelt. Ziel war es, den Jugendlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um besser mit den Herausforderungen des Alltags umgehen zu können und ihre psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken. Ein zentraler Bestandteil war die „MINDFUL ME – Woche“ in den Schulferien im Herbst, in der die Inhalte intensiv vertieft wurden. Im Projekt wurde das Bewusstsein für mentale Gesundheit geschärft und die Teilnehmenden für die Bedeutung des eigenen Wohlbefindens sensibilisiert. Sie lernten Techniken zur Stressbewältigung, reflektierten über ihre Erfahrungen und konnten sich über mentale Herausforderungen austauschen. Dies half, das Thema zu enttabuisieren und Stigmatisierung zu verringern. Gleichzeitig lag ein Fokus auf der Entwicklung gesunder Alltagsroutinen, die das mentale Gleichgewicht stärken und langfristig zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Darüber hinaus förderte „MINDFUL ME“ die aktive Teilnahme der Jugendlichen. Sie konnten Verantwortung übernehmen, eigene Ideen einbringen und die Gestaltung des Projektes mitprägen. Dies stärkte nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern unterstützte auch die Entwicklung sozialer und kommunikativer Kompetenzen. Insgesamt bot das Projekt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen, ihre Ressourcen zu entdecken und Strategien zu entwickeln, die ihnen langfristig in Alltag und Schule zugutekommen.
JSA 2024 "NPC neues Projekt deine Chance”
Im Jahr 2024 entstand unser Jugendsozialarbeitsprojekt aus intensiven Gesprächen, Reflexionen und dem Austausch mit den Besucher:innen der Offenen Jugendarbeit Klostertal – S16. In unserer täglichen Arbeit wurde deutlich, dass viele Jugendliche zwar Wünsche äußerten, jedoch oft nicht klar benennen konnten, welche Ziele sie verfolgen oder welche Schritte zur Umsetzung notwendig sind. Eine Jugendbefragung aus dem Jahr 2023 bestätigte zudem, dass die Teilnahme an Freizeitaktivitäten und Vereinen rückläufig war. Gleichzeitig zeigte sich ein klarer Wunsch, sich im Sozialraum einzubringen und sich unter anderem mit dem Thema Umwelt auseinanderzusetzen. Auf dieser Grundlage stellten wir 2024 Selbstbestimmung, Partizipation und Selbstwirksamkeit in den Mittelpunkt des Projektes. Ziel war es, die Jugendlichen aktiv in die Gestaltung des Jugendtreffs S16 einzubinden und ihnen Raum zu geben, eigene Interessen, Talente und Ideen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Anstelle eines vorgegebenen Programms arbeiteten die Teilnehmer:innen in Projekt- und Peergroups an selbst initiierten (Klein-)Projekten und übernahmen Verantwortung von der Planung bis zur Umsetzung. Der partizipative Charakter des Projektes stärkte das Selbstwertgefühl und machte erfahrbar, dass die eigene Stimme zählt und konkrete Veränderungen bewirken kann. Das Programm entwickelte sich bewusst flexibel entlang der Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen und wurde an die verfügbaren Ressourcen angepasst.
JSA 2023 "Stadt statt Gstriet”
Im Jahr 2023 wollten wir der zunehmenden Antriebslosigkeit und Passivität unserer jugendlichen Besucher:innen gezielt entgegenwirken. Vor der Pandemie hatten wir sie als aktiv und offen für Neues erlebt, zuletzt klagten jedoch viele über Langeweile und Müdigkeit. Im Rahmen eines partizipativen Projektes brachten wir sie daher bewusst wieder ins „Tun“ und stärkten sie gleichzeitig in ihrer persönlichen Entwicklung. Das positive Echo auf unser Vorjahresprojekt „Wald statt G’walt“ führte dazu, dass sich die Jugendlichen erneut eine ähnliche Ausrichtung wünschten. Diesen Impuls griffen wir auf und planten das Projekt gemeinsam weiter. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Vorjahr entschieden wir uns, den Schwerpunkt 2023 stärker auf Workshops und intensiven Austausch zu legen. Unter dem Motto „Stadt statt G’striet“ standen Selbstbestimmung, Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Perspektivenübernahme im Mittelpunkt. Die Jugendlichen erkannten eigene Stärken, übernahmen Verantwortung und erfuhren, dass ihr Handeln Wirkung zeigte. Ziel war es, dass sie diese Erfahrungen in ihr soziales Umfeld trugen und dieses nachhaltig positiv mitgestalteten.
JSA 2022 "Wald statt Gwalt"
Mit der Beendigung von Homeschooling und E-Learning bemerkten wir, wie sich bei unseren jugendlichen Besucher*innen eine Art Passivität und Müdigkeit eingeschlichen hat, die wir bisher von ihnen nicht kannten. Unsere Besucher*innen nahmen wir vor der Pandemie immer als sehr aktiv, naturverbunden und offen neuem Gegenüber, war. Diese vorher als sehr aktiv wahrgenommenen Jugendlichen, klagten nun vermehrt über Langeweile und Müdigkeit. Im Jugendhaus wurde dies gemeinsam mit uns zum Thema gemacht. Wir hörten stark heraus, dass der Wunsch, wieder aktiver zu sein und Neues zu erleben da ist, sich die Jugendlichen allerdings schwer damit tun, selbständig Schritte hin zu dieser früheren Energie zu tätigen. Hierbei wollen wir sie unterstützen und begaben uns, gemeinsam mit den Jugendlichen, in Planung des diesjährigen Jugendsozialarbeitsprojektes. Schlussendlich fiel die Entscheidung auf Erlebnistage in der Natur und eine Reihe von spannenden und informativen Workshops, zu Themen wie Teambildung, Gewaltprävention und Rassismus. Im Sinne von „Wald statt G‘walt“ können junge Menschen im niederschwelligen Austausch untereinander sowohl gemeinsame Ressourcen als auch individuelle Stärken und Potentiale erkennen. Selbstbestimmung, Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Perspektivenübernahme zu erlernen und zu erleben, stehen für uns im Vordergrund. Diese Skills sind auch für das spätere Sozialleben von höchster Wichtigkeit, denn wer einmal die Erfahrung gemacht, durch Eigeninitiative etwas bewegen zu können, wird bestärkt, dies auch wieder zu tun. Neben all dem ist ein großes Ziel des Projektes, dass die Teilnehmer*innen mit ihren neuen Erfahrungen und dem neu Erlernten, ihr gesamtes soziales Umfeld zum Positiven verändern.